Theos Geburtstag gerät außer Kontrolle

Mehr Problem als Lösung (von links): Sebastian (Dennis Fohrmann), Günther Gröönbohm (Hartmut Müller) und Erich Schnieder (Holger Meyer) trinken Schnaps.

Bild: Christoph logemamm

Neustadt Zum traditionellen Theaterball hatte am Sonnabend der Bürgerverein Neustadt-Rönnelmoor eingeladen. Das Stück „Jümmers blots Arger mit de Mannslüüd“ feierte im Dorfgemeinschaftshaus Neustädter Hof Premiere.

In dem plattdeutschen Vierakter dreht sich alles um den Geburtstag von Opa Theo. Die Familie hat mit den Vorbereitungen für diese Feier alle Hände voll zu tun. Hinzu kommt Elektriker Florian, der nicht nur für eine Beziehungskrise zwischen Theos Enkelin Anna und ihrem Freund Sebastian sorgt, sondern auch für einen Stromausfall. Auch die Nachbarn Günther und Amalie sind keine große Hilfe. Sie kommen meist nur hinzu, um mit den Leidtragenden einen Schnaps über den Durst zu trinken, was allerdings noch mehr Probleme schafft. Das Chaos ist perfekt, als Opa Theo seine viel jüngere Freundin Mandy vorstellt.

Rund 120 Besucher waren gekommen. Die Darsteller hatten viel für das Stück geprobt, entsprechend gut waren ihre Leistungen bei der Premiere. Von Beginn an begeisterten sie die Zuschauer, viele lustige Szenen sorgten für Heiterkeit und gute Stimmung im nahezu ausverkauften Saal. Neben den Schauspielern sorgte Anne Meyer als Topuster bei Textpannen für einen guten Theaterabend, Carsten Suhr, Torsten Horstmann, Thomas Peters und Helmut Diers waren für Bühnenbau, Licht, Ton und Technik zuständig. Nach der Vorstellung feierten Darsteller und Gäste ausgiebig die gelungene Premiere mit Tanz und Musik.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Helmut Diers vom Vorstand des Bürgervereins betont, dass die vielen Neuerungen im Neustädter Hof, wie eine neue Außenfassade, eine renovierte Bürgerstube oder die Einrichtung des „Lüttje Laden“, nur durch die Unterstützung der Bevölkerung in der Genossenschaft erfolgen konnten. Helmut Diers warb daher für weiteres Engagement, damit weitere Investitionen getätigt werden können, um den Neustädter Hof „auf Vordermann“ zu bringen.